Entschieden setzt sich AK Präsident Zangerl gegen die Pläne der neuen Bundesregierung ein: Der VKI als unabhängige Verbraucherorganisation soll verstaatlicht werden und die Arbeiterkammer als ordentliches Mitglied des Vereins von Sozial- und Justizministerium abgelöst werden. „Das wäre der klassische Weg, unliebsame Kritiker mundtot zu machen.“

Verlässlich, unabhängig, überparteilich und objektiv hat der Verein für Konsumenteninformation (VKI) in den vergangenen Jahrzehnten Produkte getestet, Geschäftsbedingungen und wichtige Vertragsinhalte auf Missstände und Ungerechtigkeiten durchleuchtet und erfolgreich Sammel- und Verbandsklagen eingebracht, gerade auch gegen die Finanz- und Versicherungsbranche, und damit Rechtssicherheit für viele Menschen geschaffen, die sich sonst nicht wehren könnten. Allein im vergangenen Jahr 2017 konnte der VKI mehr als 500 Millionen Euro für die Konsumentinnen und Konsumenten erkämpfen.

„Dafür droht dem VKI nun das Aus. Denn die neue Bundesregierung plant, diese derzeit noch unabhängige Verbraucherorganisation zu verstaatlichen“, warnt AK Präsident Erwin Zangerl. Damit war der Lobbyismus offensichtlich erfolgreich, gerade der Finanz- und Versicherungsbranche waren die Verbandsklagen des VKI ein lästiger Dorn im Auge.

Im Zuge der Verstaatlichung soll aber die Arbeiterkammer als ordentliches Mitglied des VKI ausgebootet und von weisungsgebundenen Beamten in Vertretung von Sozial- und Justizministerium ersetzt werden.

AK Präsident Zangerl: „Wir wehren uns gegen jede Form der Verstaatlichung des VKI. Denn das ist der klassische Weg, um einen unliebsamen Kritiker mundtot zu machen! Der VKI muss als unabhängige Verbraucherorganisation erhalten bleiben!“

ÖAAB Kärnten

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