Unverständnis in der ÖAAB/FCG Fraktion in der Arbeiterkammer über die Aussagen der Gesundheitsministerin zur AUVA

Der Vorsitzende der ÖAAB Christgewerkschafter in der Kärntner Arbeiterkammer, Christian Struger ist erschüttert über die einseitige Aufkündigung der Vereinbarung zur AUVA und die offensichtlich jetzt schon feststehende Auflösung der AUVA. Es sei völlig unrealistisch, 500 Millionen Euro bei der AUVA einsparen zu wollen, ohne gleichzeitig Krankenhäuser und Reha-Zentren zu schließen, so Struger. Er sieht das UKH-Klagenfurt in Gefahr.

Die AUVA wurde gegründet, um in der Gemeinschaft das Risiko für Haftung und Schadenersatzzahlungen bei Berufsunfällen zu minimieren und dem einzelnen Beschäftigten nach einem Arbeitsunfall Unterstützung zur Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit zu geben. An diesen Voraussetzungen hat sich nichts geändert“, so der AK-Fraktionsvorsitzende: „Werden die Beiträge der Arbeitgeber massiv reduziert, muss auch die Haftungsbefreiung entsprechend reduziert werden, dh. dass sich KMUs in Zukunft um eine gute Zusatzversicherung umschauen müssen. Es ist nicht im Sinn der Christlichen Soziallehre, ein auf Solidarität, Subsidiarität und Gemeinwohl aufbauendes funktionierendes System zu zerschlagen!“ 

Foto: vlnr. AK-Präs. Hubert Hämmerle (V), Friedrich Pöltl (W), AK-Dir. Rainer Keckeis (V), AK-Präs. Erwin Zangerl (T), V-Präs. Josef Hager (NÖ), Abg. z. NR Christoph Zarits (ÖAAB-Generalsekretär), GF Günter Leutgeb (W), AK-Dir. Gerhard Pirchner (T), Christian Struger (K) (Foto: ÖVP Villach)
ÖAAB Kärnten

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